
chloe levy (Vocals)
Die Schweizer Sängerin, Komponistin und Improvisationskünstlerin Chloé Lévy wird am 20. Mai 1979 in New York geboren. Sie entstammt einer Künstlerfamilie (Musiker, Maler, Regisseur, Komödiant, Strassenkünstler) und begegnet dadurch der Musik auf ganz instinktive Art und Weise. Chloé Lévy entscheidet sich für ein Jazz-Studium in Lausanne und studiert bei Susanne Abbuehl (Jazz) und Rachelle Bersier (Oper), später bei Audrey Michael, mit der sie auch gegenwärtig noch arbeitet. 2006 schliesst sie mit einem professionellen Gesangsdiplom ab.
Im Jahr 2000 tritt Chloé Lévy erstmals mit dem in Genf ansässigen Pianisten Michel Bastet aus Bordeaux auf. Sie entwickelt ihre eigene Ausdrucksweise und arbeitet mit Instrumentalstücken, die sie für den Gesang adaptiert. Die Sängerin und der Pianist führen einen musikalischen Dialog miteinander, verweben freie Improvisation mit Improvisationen zu neu arrangierten Standardmotiven und eher zeitgenössischen Stücken. 2002 gründen sie zusammen das zeitgenössische Jazz-Quartett Kéa (C. Regamey (Drums), A. Allflatt, (Bass)), mit dem Chloé am Solistenwettbewerb "Let's Jazz Together" 2005 in Bern mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wird. Sie beginnt, für das Quartett Stücke zu komponieren. 2004 schliesst sie sich mit dem Pianisten Yannick Délez zu einem Duo zusammen und gewinnt das Stipendium der Friedl Wald-Stiftung. Das Chloé Lévy Yannick Délez Duo nimmt im Dezember 2006 im Rainbow Studio in Oslo mit dem Tonmeister Jan Erik Kongshaug sein erstes Album auf: "Leinicha". Das Album wird von der Kritik gelobt (Jazzman ****, Télérama ffff). Im Jahr 2006 ruft Chloé Lévy das Projekt Conversation ins Leben: Ein Improvisationsprojekt in Bildern, in Zusammenarbeit mit der Malerin Madeleine Spierer. Konzerte und Ausstellungen folgen. 2007 lernt sie den deutschen Pianisten von PD Conception , Ingvo Clauder, kennen und lädt ihn ein, sich zusammen mit Philippe Ehinger und Claude Jordan an Conversation II zu beteiligen. Diese zweite Version des Projekts umfasst zusätzlich eine akustische Bearbeitung, die über Lautsprecher verbreitet wird.
Im Jahr 2007 beschliesst Chloé Lévy, ihr Musikstudium weiter zu vertiefen. Zur Zeit absolviert sie einen Bachelor in Musikwissenschaft und Musik am Konservatorium und an der Universität Genf.
Chloé Lévys bisherige Tätigkeit umfasst zahlreiche Projekte: Mo'bop (Acid Jazz) (das Album "So Strange" mit drei Songs wird 2003 mit dem Diesel U Music Award in der Kategorie Urban ausgezeichnet), Bovard Orchestra (zeitgenössische Musik), Festival des Jardins Musicaux von Cernier, Cully Jazz Festival, Eldissa (Bossa), das Album "What a difference" (2005), Festival du film Sud-Américain in Biarritz, Bangkok Jazz Festival, Jazzplus Festival in Sofia, Xavier Good Quartet (zeitgenössischer Jazz), Montreux Jazz off, International Berne Jazz Festival, Konzerte in der Schweiz und in Frankreich mit dem zeitgenössischen Vokalensemble Polhymnia , Vocus (Stück für zwei Stimmen, zwei monophone Synthesizer, neu gestimmtes Klavier, Synthese und Samples vom Band, von Valentin Peiry), Jazz en Ville Festival Lausanne, Big Bang Orkestrâ (zeitgenössische Elektro-Akustik) mit Reiner Bösch (im Rahmen der Konzerte des Kulturkreises Männedorf (ZH)).